PET ist der Grundstoff der Einweg-Getränkeflaschen. Die Blattschutzhüllen und Hüllen für Kleinbögen und Briefe sind oft aus Polyester hergestellt. Der Kunststoff ist Weichmacher-frei und bietet eine gewisse Stabilität und wird deshalb gern als Material für die Herstellung von Hüllen zur Aufnahme großformatiger Sammelobjekte verwendet. Allerdings ist es nicht so stabil wie Hart-PVC.

Zur Verträglichkeit mit historischen Farben und Papieren liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Auf dem Zubehörhersteller-Markt ist dieses Material zu neu. Einige Hersteller produzieren seit etwa 2002 zum Beispiel Blattschutzhüllen und Blanko-Blätter mit aufgeklebten Klarsichtfolien aus diesem Material. Davor wurde hierbei ebenfalls Hart-PVC verwendet.

Was bei PET zu beachten ist

Der Stoff vergilbt unter Sonnenlicht leicht und wird spröde. Damit kann der Kunststoff in oder unter solchen Folien gelagerten Briefmarken und Briefen schaden. Bei der Verwendung von Blattschutzhüllen aus PET für Ausstellungssammlungen ist dies besonders zu beachten. Wenn man auf solche Blattschutzhüllen nicht verzichten möchte, empfiehlt es sich diese wirklich nur für die Dauer der Ausstellung zu verwenden und die Hüllen nach dem Event zu entfernen.

Auch Hüllen für Banknoten und Münzkapseln können aus PET gemacht sein.

Unsere Artikelserie „Gefahren & Risiken: Folien und Kunststoffe in der Philatelie“:

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