Die Briefmarkenausgaben der Nachkriegszeit erfreuen sich wachsender Beliebtheit, was insbesondere an der Preisentwicklung bei den Marken zu erkennen ist. Die Briefmarken Thüringens ab 1945 weisen viele Varianten auf. Philatelisten und Anleger sammeln die Marken oft als Wertanlage.

Besonderheiten bedingt durch knappe Ressourcen nach dem Zweiten Weltkrieg

Die Nachkriegsausgaben Thüringens sind insbesondere in Bezug auf die Papierunterschiede variantenreich. Auch nur ansatzweise vollständige Sammlungen sind so gut wie nicht zu bekommen. Diese Markenausgaben werden sowohl von Sammlern als auch Anlegern als Wertanlage angesehen. 
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden die Briefmarken unter besonders schwierigen Produktionsbedingungen. Faktoren wie z.B. Materialmangel, zerstörte und beschädigte Produktionsanlagen prägten diese Marken. Aufgrund der erschwerten Produktionsmöglichkeiten kam es glücklicherweise zu einem großen Variantenreichtum und Vielfältigkeit der Thüringer Briefmarkenausgaben. Dies spiegelt sich sowohl in den Druckzufälligkeiten und Plattenfehlern, als auch in anderen Abarten wie bei der Trennung und dem verwendeten Papier wider.

Im Artikel Besonderheiten der Thüringener Varianten gehen wir auch deren Besonderheiten ein.

Zu der Seltenheit der Briefmarken Thüringens

Im Wesentlichen werden schon allein neun verschiedene Papiertypen von weißer über blaugraue bis gelblichgraue Färbung unterschieden. Zudem gibt es hierbei verschiedene Papierdicken und unterschiedliche Streifung. Dazu kommen noch die verschiedenen Gummierungsarten, wie zum Beispiel Spargummi und Vollgummierung.

Hieraus ergeben sich Handelspreise im Spektum von einigen wenigen Cent pro Marke aus der Ausgabe vom Oktober 1945 bis hin zu mehreren tausend Euro für Stücke aus der selben Ausgabe auf seltenem Papier (Nr. 97, Papier v, nur ungebraucht bekannt).

Mehr zu den Papiervarianten erfahren Sie in unserem Artikel → „Katalog Thüringen Papier avers revers“.

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