Geprüfte Briefmarken sind an der Prüfersignatur zu erkennen oder haben Befunde bzw. Atteste

Briefmarkenfälschungen gehören leider zur Philatelie. Das schärfste Schwert dagegen war, ist und bleibt die Vorlage bei einem anerkannten Prüfer. Briefmarkenprüfer, Prüfvereine und Prüfsignaturen gibt es seit mehr als einem Jahrhundert. Dementsprechend vielfältig und häufig sind alte und neue Signaturen von Prüfern und leider eben auch deren Fälschungen. Zudem verwirren unbekannte Signaturen und auch Besitzerstempel die Sammler zusätzlich.

Lesen Sie mehr dazu in unserem Artikel „Sicherheit bei Onlinekäufen

Tipps und Bildmaterial rund um Stempel und Prüfungsatteste

Unsere Freunde von Philaseiten.de haben hierzu zwei Projekte ins Leben gerufen.

Das Projekt Philastempel.de unterstützt Sie bei der Beurteilung und Einschätzung von Stempeln. Philastempel ist eine Dokumentation und Auswertung deutscher und internationaler postalischer Stempel des 19. bis 21. Jahrhunderts.

Briefmarken-Atteste ist eine Atteste-Datenbank und eine Auswertung von Attesten. Neben Attesten finden Sie dort Befunde, Kurzbefunde oder ähnliche Urkunden für Briefmarken der Prüfer des BPP und weiterer Prüfer der vorwiegend deutschsprachigen Gebiete.

10 KOMMENTARE

  1. […] Fälschungen und Verfälschungen bei den Briefmarken des Posthornsatzes. Auch bei diesen Briefmarken kursieren viele Fälschungen und Verfälschungen, die Bandbreite reicht von entfernten Stempeln bis hin zu nachträglich angebrachten Falschgummi (Nachgummierungen) oder Gummiausbesserungen bei Falzmarken, da eben die postfrischen Marken besonders teuer und gesucht sind. Die bis in die 60er Jahre verwendeten Landpoststempel -Gummistempel- ließen sich mit handelsüblichen Haushalts(Reinigungs-)Produkten manchmal leicht entfernen, da der Stempelabdruck oft sehr schwach war. Anschließend wurden die so schon verfälschten Marken mit Gummilösung oder Gummierungsstiften aus dem Schreibwarenladen nachgummiert. Allerdings sind so nachgummierte Posthornmarken leicht zu erkennen mit der sogenannten „Zahnprobe“, bei der die Zähnung der Marke über den Finger gestreift wird, nachgummierte Briefmarken hinterlassen ein raues Gefühl. […]

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